TraumasensibleSchwimmkurse
Wasser kann entspannend und heilsam sein – aber auch herausfordernd. In unseren traumasensiblen Schwimmkursen schaffen wir einen sicheren Raum, in dem Menschen jeden Alters Vertrauen zum Wasser entwickeln dürfen.
Mit viel Einfühlungsvermögen, klaren Strukturen und einem behutsamen Tempo begleiten wir dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Sicherheit, Freude und Selbstwirksamkeit im Wasser.
Was bedeutet traumasensibles Schwimmen?
Traumasensibles Schwimmen berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von Menschen, die belastende oder beängstigende Erlebnisse gemacht haben – im oder außerhalb des Wassers. Unser Ansatz verbindet fachliche Schwimmpädagogik mit trauma-informiertem Wissen:
- ein respektvoller Umgang ohne Druck
- transparente Abläufe und vorhersehbare Schritte
- individuelles Tempo statt starrer Vorgaben
- achtsame Sprache und klare Kommunikation
- ein Umfeld, in dem du jederzeit selbst bestimmen kannst, was sich richtig anfühlt
Für wen sind die Kurse geeignet?
Unsere traumasensiblen Angebote richten sich an Menschen, die
- schlechte Erfahrungen im Wasser gemacht haben,
- vor dem Element Wasser Respekt oder Angst verspüren,
- sich in klassischen Schwimmkursen überfordert fühlen,
- welche schon (fast) untergegangen sind,
- einen besonders achtsamen, ruhigen empathischen Rahmen wünschen.
Wie läuft ein Kurs ab?
Die Stunden werden im Einzelsetting durchgeführt. Wir beginnen behutsam am Beckenrand, lernen das Wasser kennen und bauen Schritt für Schritt ein Gefühl von Sicherheit auf. Jede Einheit wird individuell angepasst – dein Wohlbefinden steht an erster Stelle.
Unsere Ziele
In unseren traumasensiblen Schwimmkursen verfolgen wir mehrere miteinander verbundene Ziele:
- Vertrauen zum Wasser aufbauen: Schritt für Schritt positive, sichere Erfahrungen ermöglichen.
- Selbstwirksamkeit stärken: Du bestimmst das Tempo – und erlebst, dass du Herausforderungen bewältigen kannst.
- Ängste abbauen: Mit behutsamen Übungen und klarer Begleitung unterstützen wir dich dabei, alte Erlebnisse loszulassen.
- Körperwahrnehmung fördern: Sanfte Wasserübungen helfen, den eigenen Körper wieder als verlässlich und kräftig zu erfahren.
- Freude am Wasser wecken: Schwimmen ist mehr als Technik – es darf leicht, spielerisch und wohltuend sein.
- Stabilität und Sicherheit vermitteln: Durch transparente Abläufe, verlässliche Strukturen und eine ruhige Atmosphäre.
- Ressourcen aktivieren: Wir unterstützen dich dabei, deine eigenen Stärken im und außerhalb des Wassers zu entdecken.
- Technik behutsam erlernen: Nur wenn du soweit bist – ohne Druck, dafür mit klaren, gut verständlichen Schritten.
- Soziale Sicherheit bieten: Im Einzelunterricht schaffen wir ein Umfeld, in dem du dich gesehen, respektiert und geschützt fühlst.